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Schütte-Elf beim besten Team der Landesliga gefordert.
 
Abschluss der englischen Woche für Fußball-Landesligist SV Holthausen/ Biene: Auf die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schütte wartet auswärts die mit Abstand höchste Hürde der Liga. Doch der Coach versprüht vor dem Auftritt beim Tabellenführer SV Bevern (Sonntag, 15 Uhr) durchaus Optimismus.
 
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Foto: Doris Leißing via Fupa.net
 
„Wir müssen schauen, was passiert. Bevern ist Favorit, aber wir haben sie schon einmal geärgert. Vielleicht gelingt es uns ja ein zweites Mal“, sagt Schütte, der mit seiner Mannschaft im Hinspiel gezeigt hat, dass man das Ausnahmeteam der Liga schlagen kann. Am 20. Oktober bezwangen die Emsländer den SV Bevern mit 1:0. David Brink schoss in der 36. Minute das Tor des Tages. Nach zuvor zehn Siegen in Serie musste sich Bevern am Biener Busch erstmals in dieser Saison geschlagen geben.

Entsprechend ausgelassen feierten die Biener nach dem Schlusspfiff, während die Spieler des Klubs aus dem Oldenburger Münsterland achselzuckend in die Kabine gingen. „Jetzt ist Biene mit dem Hammer wieder da“, sang die Mannschaft so lautstark wie schräg.

Schütte nahm Bevern beim 4:1-Sieg in Papenburg persönlich unter die Lupe. „Bevern hat eine hohe Qualität. Insofern ist das natürlich eine schwere Aufgabe.“ Aber man fahre mit einem sehr guten Gefühl dorthin, ergänzt der 63-Jährige. Dessen Leitspruch lautet bekanntermaßen: Der Kopf ist der Boss.

Seit dem 1. Spieltag gab es nur einen Tabellenführer: SV Bevern. Auswärts hat der Ligaprimus immerhin zweimal verloren und dreimal unentschieden gespielt. Aber Bevern ist als einzige Mannschaft zu Hause noch ungeschlagen, hat dort zehn seiner elf Begegnungen gewonnen und 43 Tore geschossen.

Zwei Punkte liegt Biener hinter dem Aufstiegsplatz, den aktuell der TuS BW Lohne einnimmt. 15 Zähler werden noch bis zum Saisonende vergeben. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, gibt sich Bienes Coach geduldig. „Aber wenn uns jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir fünf Sieltage vor Schluss nach Bevern fahren und die Möglichkeit haben, um die Aufstiegsränge zu spielen, das hätte ja keiner für voll genommen.“