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Landesliga: Schütte-Elf wahrt Chancen auf den Aufstieg mit Sieg bei Vorwärts Nordhorn / „Großes Kompliment“ an die Mannschaft
 
Nordhorn. Der Aufstiegskampf in der Landesliga bleibt weiterhin spannend. In einem intensiven und sehenswerten Spiel zwischen Vorwärts Nordhorn und dem SV Holthausen/Biene gingen die Emsländer mit 5:2 (2:2) als Sieger vom Platz.
 
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Foto: Dr. Werner Scholz via Fupa.net

Da auch BW Lohne (55 Punkte) am Samstag beim SV Bevern mit 2:0 und Kickers Emden (54) mit 6:0 gegen den TSV Wallenhorst gewannen, muss Biene weiter auf einen Ausrutscher hoffen.
Biene-Trainer Wolfgang Schütte zeigte sich nach den 90 Minuten bei den Nordhornern äußerst zufrieden: „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Meine Spieler haben sich das Ergebnis verdient und die Aufstiegschancen gewahrt.“

Hin und her

Bereits in der ersten Hälfte boten sich die Teams einen wahren Schlagabtausch. Die 1:0-Führung durch David Brink aus kurzer Distanz egalisierte Tobias Daalmann nur zwei Minuten später nach einem feinen Spielzug. „Da waren wir zu offen“, ärgerte sich Schütte.
Nach einer halben Stunde gingen die Gastgeber durch Florian Müller in Front, der einen Freistoß über die Mauer hinweg in den Winkel schoss. Biene-Torhüter Roman Frik war ohne Chance. Doch wiederum nur zwei Minuten später war erneut Brink mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“ zur Stelle. Bienes Stürmer drosch den Ball volley außerhalb des Sechzehners mit viel Wucht in die Nordhorner Maschen.

Entscheidung in der zweiten Halbzeit

Nach der Halbzeitpause verlor das enge und temporeiche Spiel nicht den Hauch an Spannung. „Es stand lange auf der Kippe“, so Schütte.
Erst nach den Toren von Patrick Humbert (55.) und Johannes Wintermann (78.) war die Partie zugunsten der Biener entschieden. Der eingewechselte David Eflert sorgte in der 82. Minute per direkten Freistoß, den er flach ins Eck haute, für den 5:2-Endstand. „Wir hatten noch gute Kontermöglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen“, resümierte Schütte. „Roman Frik hat uns aber erneut mit sensationellen Paraden auf der Linie im Spiel gehalten.“

Text: Henning Harlacher