+++ NEWS: Das nächste Spiel unserer Ersten Mannschaft findet am Freitag, 17.08.2018 um 20.00 Uhr gegen den TuS Blau Weiß Lohne statt. +++

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05.06.2015

SV Holthausen/Biene II – SG Bramsche 1:1 (0:0)

Prima Abschluss einer bemerkenswerten Saison.
Zum Schluss noch eine gerechtes Unentschieden gegen einen gleich starken Gegner. Es war ein ausgeglichenes Spiel, auch wenn Bramsche, wie die meisten anderen Mannschaften auch, mehr Ballbesitz hatte, wir dafür aber die besseren Torchancen.
Wichtig war, dass wir das letzte Spiel in dieser, doch so extremen Saison, nicht verlieren, um mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen in die nächste Saison und die nächsten Partys gehen können. Es wäre ja schade gewesen, wenn wir direkt vor unserer Kabinenabrissparty verloren hätten. Aber auch das haben wir mal wieder super hinbekommen.
Richy machte sich noch zusammen mit Heino und Stäbchen zum Torschützenkönig der Mannschaft. Alle Jungs haben 4 Dinger gemacht und damit über ein Drittel der gesamten Tore. So was habe ich auch noch nie erlebt.
Wir werden jetzt erst mal 4 Wochen Sommerpause machen, auch wenn einige Jungs mich bei der Party gefragt haben, ob wir nicht durchmachen könnten. Sie meinten zu mir, jetzt können wir endlich kicken und nun ist Pause. Auch wenn da was Wahres dran ist, brauchen wir diese Pause unbedingt, eigentlich noch länger. Die Rückrunde war mental sehr anstrengend. Für alle. Also Pause machen, sich selber feiern, einen Raus hängen lassen und Anfang Juli wieder anfangen mit 54 Sprints.

TOR: RICHARD HOPMANN (82.)

F.RED

29.05.2015

SV Schwarz Weiß Varenrode – SV Holthausen/Biene II 1:1 (0:0)

Eine bemerkenswerte Leistung unserer Mannschaft.
Zwischen dem Sieg gegen Langen und der damit verbundenen Sicherung des Klassenerhalts und dem Spiel gegen Varenrode, lagen 2 Wochen, ein Schützenfest (das super gewesen sein soll) und eine Menge Feiern und Bier. Gegen den Tabellenfünften aus Varenrode ging es eigentlich um nichts mehr, außer um Charakter. In so einem Spiel kann man erkennen, wie eine Mannschaft in sich funktioniert und aufgestellt ist.
Ich habe ganz sicher damit gerechnet, dass wir uns, nach dieser sehr schwierigen Saison, nicht den Arsch aufreißen werden in diesem Spiel. Es ist ja auch extrem schwierig, nach dem geschafften Klassenerhalt und der 2 wöchigen Pause, wieder auf Vollgas umzuschalten, obwohl es um nichts richtiges mehr geht. Allerdings haben wir der Mannschaft schon gesagt, dass wir möchten, dass weiter Vollgas gespielt wird und wir jedes Spiel gewinnen wollen. Ganz wichtig fand ich, dass wir den 4. Rückrundentabellen Platz verteidigen. Ich habe aber nicht unbedingt daran geglaubt, dass die Mannschaft das umsetzt. Kann man nach so einer Saison auch nicht wirklich verlangen. Irgendwann sind die Jungs auch mal auf. Dachte ich. Aber falsch gedacht.
Von Anfang an haute sich die Mannschaft voll rein. Ich dachte ich seh nicht richtig. Als wenn es um alles ging. Varenrode war wirklich gut und steht auch zu recht da wo sie stehen, aber wir waren genauso gut. Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Viele unserer Spieler hatten schon während des Spieles Wadenkrämpfe, weil sie alles gegeben haben. Nachdem 1:0 für Varenrode gaben wir noch mehr Gas. Wir wollten dieses Spiel um keinen Preis verlieren. Das ist Moral. Das ist Charakter. Das ist Fußball wie ich ihn mir vorstelle. Das ist ein echtes Team. Uns muss man erst mal schlagen.
Und wieder machten wir den Ausgleich kurz vor Schluss. Varenrode in den letzten 20 Minuten stehend K.O.. Aber wir machten einfach weiter Dampf bis es belohnt wurde. Man konnte in diesem Spiel sehr gut erkennen, was in dieser Mannschaft steckt. Viele werden jetzt sagen, nun ja, dass war ja ein Spiel wo alles schon entschieden war und keiner mehr die volle Motivation hat. Kann sein das ,dass bei anderen Mannschaften so ist, aber bei uns nicht. Wir haben nicht vergessen wo wir hergekommen sind in dieser Saison und darum geben wir immer Vollgas. Das wird in der Vorbereitung nicht anders sein. Wir werden versuchen immer zu gewinnen, egal wann wie und wo.
Sehr schön war, dass Tommy den Ausgleich machte. Nach so einer extremen Seuchensaison, war das der gerechte Abschluss für Tommy. Ich habe selten gesehen, dass ein so junger Spieler soviel Pech hat in einer Saison. Immer, wenn wir dachten, jetzt ist Tommy da kam wieder eine Verletzung dazwischen. Und es waren einige Verletzungen. Ich glaube manch ein Fußballer hätte überlegt, ob er überhaupt weiter machen soll. Ein Mittelfußbruch zum Beispiel einfach so, ohne Fremdeinwirkung, wirft wohl viele Spieler zurück und bringt die zum Nachdenken. Nicht so Tommy. Er kämpfte sich immer wieder heran. Und nachher war es sogar so, das er und Richy unsere größten Trümpfe im Abstiegskampf waren. Wir haben oft bei Rückständen in der zweiten Halbzeit diese beiden Jungs in den Sturm gebracht und immer wurde das Spiel gedreht. Gegen Langen zum Beispiel bereitete Tommy das saisonentscheidene Tor direkt vor und gegen Varenrode machte er den Ausgleich. Schön das du nie aufgegeben hast Tommy. Wir konnten und können dich sehr gut gebrauchen. Prima Typ.
Zum Ende dieses Berichtes möchte ich noch über einen ungeheuerlichen Vorfall berichten, der zeigt wie Trainerkompetenzen, Autorität und große Fußballahnung von einigen in unserem Trainerteam hintergangen werden. Durch einige Ausfälle waren wir nur 13 Spieler, so dass ich für den absoluten Notfall meinen Co-Trainer Boris in die Mannschaft holte als 14 Mann. Einige hätten es bestimmt als unprofessionell empfunden, wenn ich das nicht getan hätte. Ich habe es als unprofessionell empfunden, weil ich es getan habe. Als nun Jan 12 Minuten vor Schluss mit Wadenkrämpfen in beiden Beinen liegen blieb und ich nur noch Boris auf der Bank hatte, passierte das unglaubliche. Ich stand noch am Spielfeldrand und betete zum Fußballgott, dass Jan doch wieder aufstehen möge. Doch während ich da so betete, wechselten Catanie und Boris den Boris beim Stande von 0:1 ein.
Verrat habe ich gedacht und Jan verflucht. Boris spielt in der 1. Kreisklasse Süd. Das widerspricht allem was ich weiß über Fußball. Gut Boris hat 5 mal im Jahr trainiert und ein Tor im Training erzielt beim Warm machen und er hat Tommy auf Krücken überholt, wenn auch nur knapp, aber das war jetzt schon krass. Ich hatte überhaupt keine Hoffnung mehr, dass wir in diesem Spiel noch was holen könnten. Regungslos stand ich an der Linie. Tränen in den Augen. Aber auf einmal sah ich wie Boris vollkommen sinnlos zweimal den gegnerischen Torwart anlief. Es war so komplett unmöglich den Ball in diesen Situationen zu bekommen, wie als wenn Riedel jemals ein Tor macht. Also überhaupt nicht möglich. Aber gerade diese Sinnlosigkeit machte mir dann doch Mut. Eigentlich haben wir in dieser Saison so extrem vieles Sinnloses gemacht das funktioniert hat.
Zum Beispiel hat Christoph sich neue Torwarthandschuhe gekauft oder Heino hatte Weisheitszähne oder Bob hat versucht eine Flasche Bier mit einem Öffner zu öffnen oder David hat versucht einen Ball aufzupumpen. Ich bekam wieder Hoffnung. Und siehe da, bei der entschiedenen Ecke die zum 1:1 führte, war Boris beteiligt. Wie weiß ich aber nicht. Er meinte er wäre hoch gestiegen wie einst der Hrubesch und hätte damit alle abgelenkt, so dass Tommy in Ruhe einschieben konnte. Mir soll es recht sein. Boris schrieb mir dann Montag, das er sich überlegt hat, jetzt immer auf die Bank zu gehen, weil das ja so wunderbar geklappt hat. Und ich habe mir dann überlegt nach Pippo in Bayern zu ziehen.

TOR: THOMAS KOTTE (84.)

F.RED

26.04.2015

SV Alemannia Salzbergen – SV Holthausen/Biene II 2:0 (0:0)

Bis jetzt taktisch und läuferisch das beste Spiel von uns. Eine echte Superleistung.
Nachdem uns Baccum doch recht deutlich beherrscht hatte, hätte ich nie geglaubt, dass wir beim Tabellenführer so eine reife und clevere Leistung abliefern können. Salzbergen hätte nie im Leben ein Tor gegen uns gemacht. Wir standen defensiv fast perfekt. Ich glaube viel besser geht es nicht. Salzbergen hatte bis zur 70. Minute keine einzige Torchance. Das muss man sich mal überlegen. Wir, die in der Hinrunde pro Spiel im Schnitt 3 Tore bekommen haben, lassen bis zu der Minute keine einzige Torchance beim Tabellenführer zu. Sowieso hatte Salzbergen insgesamt nur 3 Torchancen. Hätte Christoph nicht den einen harmlosen Ball durch die Hose gelassen, wäre dieses Spiel sicher 0:0 geendet. Salzbegen war ziemlich an Verzweifeln. Damit haben die niemals gerechnet. Wir haben taktisch, läuferisch und kämpferisch alles richtig gemacht. Wir wollten mit extremer Leidenschaft uns einen Punkt holen. Schade das wir uns dann doch nicht belohnt haben. Aber wir waren trotzdem sehr sehr zufrieden, denn so ein Spiel ist immer ein Meilenstein und eine große Weiterentwicklung. Das gibt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Klasse Jungs.

Sehr stark mal wieder Julian. Er schaltete den Toptorjäger mal wieder komplett aus. Wie immer. Schafften es die anderen Torjäger aber fast immer bis zur 60. oder 70. Minute, blieb der Torjäger von Salzbergen schon gleich in der Halbzeit in der Kabine. Er hatte keine Chance gegen Julian. Für mich ist Julian der beste Manndecker in der gesamten Klasse. Ich habe so was bis jetzt nur ein oder zweimal höherklassig gesehen, wie Topspieler reihenweise mit totaler Ruhe und perfektem Stellungsspiel aus dem Spiel genommen wurden. Das sind immer total verschenkte Sonntage für die Gegner. Könnten eigentlich gleich zu Hause bleiben. Julian hat einen sehr großen Anteil daran, dass wir jetzt defensiv so sicher stehen und kaum noch Gegentore bekommen. Ein wirklich außergewöhnlicher Kicker.
Auch ganz stark Jerry, Bob und David. Bei Jerry waren zum ersten mal fast alle Entscheidungen richtig. Habe ich vorher noch nicht so gesehen. Es ist schon so, dass Jerry sich immer weiterentwickelt und von Spiel zu Spiel besser wird, aber das war jetzt schon eine großartige Leistung. Jerry strahlte eine Riesenpräsents aus und hatte seine linke Seite komplett im Griff. Und das gegen den Tabellenführer. Das darf man nicht vergessen. Nicht ohne Grund war Jerry schon zweimal in der Elf der Woche.
Auch David wieder bärenstark. Bei David ist es ähnlich wie bei Jerry. Große Leidenschaft und enorme Fitness auf dem Platz. Jetzt wo David begriffen hat, dass die angeblichen Topspieler bei uns in der Klasse auch nur mit Wasser kochen, steigert er sich genau gegen diese Gegner von Spiel zu Spiel.
Bob sein Gegenspieler blieb auch in der Halbzeit in der Kabine. Ich denke, der hat noch nicht mal geduscht. Keine Chance für ihn. Ich glaube der war dreimal am Ball. Unglaublich wie gut Bob spielen kann. Das überrascht mich oft immer noch. Bob war immer eher am Ball, gewann jeden Zweikampf und bemühte sich noch was nach vorne zu tun.
Alle drei Jungs top.
Natürlich hatten wir wieder eine außergewöhnliche Sache in diesem Spiel, die sogar gegen den Tabellenführer funktioniert. Und zwar Max. Ja Max ist schon eine außergewöhnliche Sache. Max hatte ewig nicht bei uns gespielt. Immer in der Dritten, obwohl er ganz klar ein guter 1. Kreisklassenspieler ist. Aber als Max für ein paar Monate nach Aachen ging zur Theaterhochschule, verlor er seinen Platz in der Mannschaft. Sehr schade wie ich finde. Aber gegen Salzbergen musste Max spielen und er brachte eine tolle Leistung. Max war hoch konzentriert und fokussiert. Das kennt man eigentlich nicht von ihm. Die gesamte rechte Seite machte Max zu und ließ nichts zu. Gegen Max war an diesem Tag schwer zu spielen. Ohne Spielpraxis auf diesem Niveau eine wirklich starke Sache. Ich hoffe, dass Max sich nächste Saison durchsetzen kann. Die Chance dafür wird er auf jeden Fall bekommen. Ach ja und das Theaterstudium hat Max abgebrochen. Überqualifiziert meinten die Professoren in Aachen. Zuviel Mist im Kopf. Die konnten ihm nichts mehr beibringen. Die haben ihm den Bachelor of Kasper so gegeben. Wir sind sehr stolz auf den Jungen.

17.05.2015

SV Holthausen/Biene II – SV Concordia Langen 2:1 (0:1)

Die Richard Hopmann Show.
Nachdem wir nun die letzten 3 Spiele gegen die ersten drei Mannschaften verloren hatten und die unter uns stehenden Mannschaften, aufgrund von Trainerwechseln richtig viel Punkte holten, wurde uns klar, dass wir den einen oder anderen Punkt wohl noch brauchen um die Klasse zu halten. Laut Zeitung haben in den letzten 10 Jahren, bis auf ein einziges mal, immer 27 Punkte zum Klassenerhalt gereicht. Diesmal wohl nicht. War ja klar.
Nun hatten wir die große Möglichkeit zu Hause gegen Langen, die ein Punkt mehr hatten als wir, alles klar zu machen. Praktisch ein Endspiel für uns, aber auch für Langen. Aufgrund dieser großen Drucksituation lieferten wir kein gutes Spiel ab. Optisch war Langen spielerisch besser, aber ohne jede Torchance im gesamten Spiel. Hätte Stäbchen nicht das wunderbare Eigentor erzielt, hätte Langen nie ein Tor gemacht. Wir und auch Langen waren eigentlich mit einem Punkt zufrieden. Es hätte wohl für beide gereicht. Durch den überraschenden Rückstand änderte sich allerdings alles. Wir musste nun auch mindestens ein Tor erzielen. Bis zur 85. Minute deutete nichts, aber auch gar nichts darauf hin, dass wir noch ein Tor machen würden. Ich hatten zwar Richard und Tommy in der 65. Minute als Stürmer gebracht, aber trotz der Beiden sah es nicht nach einen Tor für uns aus. Es passierte einfach nichts. Das Spiel lief ohne Höhepunkte an einem vorbei. Langen war sich sehr sicher und hatte das Spiel gefühlt schon in der Tasche. Aber ab der 86. Minute brach es dann sehr heftig in Form von Richard Hopmann über Langen herein. Richard machte aus dem nichts das 1:1. Damit hatte ich überhaupt nicht mehr gerechnet. Nun ging es darum, diesen einen, so extrem wichtigen Punkt, abzusichern. Auch Langen war immer noch sehr zufrieden. Irgendwie waren alle glücklich und zufrieden. Nur Richard, wie immer ein Quertreiber, meinte in der 93. Minute das Saisonentscheidende 2:1 machen zu müssen. Einfach nur Wahnsinn. Es brachen alle Dämme. Der Schiri pfiff sofort ab. Aufgrund der anderen Ergebnisse in der Liga waren wir jetzt offiziell gerettet. Das war einer der außergewöhnlichsten Momente in meinem Fußballerleben. Der Trainer von Langen, der extrem sympathisch ist, und sein Betreuer standen noch sehr lange auf dem Platz und fragten sich, wie sie dieses Spiel noch verlieren konnten. Und ich fragte mich, wie wir dieses Spiel noch gewinnen konnten. Klar, wie haben ca. 10 Spiele in der Saison gedreht und wir haben fast alle Tore zum Ende eines Spieles gemacht, aber in diesem Spiel deutete nichts, aber auch gar nichts darauf hin, dass wir noch gewinnen könnten. Umso geiler war dann dieser Erfolg.
Das ausgerechnet Richard Richy dieses Spiel entschieden hat, ist noch so eine Sache, die auch nur in so einer Saison vorkommen kann, die insgesamt ja total anders ist als alle anderen Spielzeiten.
Richy ist gelernter Verteidiger. Man nennt ihn auch das Skalpell, weil er mit seinen Grätschen kleine feine Schnitte macht, die aber sehr sehr weh tun. Und es sind viele Grätschen in einem Spiel die sehr sehr weh tun. Als sich dann im Laufe der Saison herausstellte, dass Richy aufgrund seiner körperlichen Anfälligkeit auf der Verteidigerposition komplett falsch ist, zogen wir Trainer ihn weiter nach vorne. Erst ins Mittelfeld und dann in den Sturm. Eine super glückliche Entscheidung. Richy wurde im Laufe der Saison unsere Geheimwaffe als Einwechselstürmer. Und ich glaube, er war sehr glücklich damit. Eigentlich ist es ja so, dass die Verteidiger den Stürmern auf die Nerven gehen und grätschen, halten und weh tun. Bei Richy ist es genau andersrum. Er geht den Verteidigern auf die Nerven. Und wie. Er grätscht, hält und tut denen weh. Das hat etwas von Jokel Thole, Joachim Korte und Holz zusammen. Ich glaube Richy hat 2 Wochen sein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Oder er hat so ein Gesicht. Kann auch sein. Danke Kapitän für diese Spiel.

TORE: RICHARD HOPMANN (86. + 93.)

F.RED

19.04.2015

SC Baccum – SV Holthausen/Biene II 2:0 (1:0)

Das Bestmögliche an diesem Tag erreicht.
Wichtig war das wir uns 2 Tage nach unserem Black Out gegen Listrup wieder gut präsentieren, so wie in den ganzen Spielen zuvor. Und das ist uns auch gelungen. Bei hohen Temperaturen und das Spiel gegen Listrup noch körperlich und mental in den Knochen, haben wir alles gegeben und alles versucht was an diesem Tag möglich war. Die Niederlage war verdient. Baccum war klar besser. Aber wir haben wieder als Team funktioniert.
Wir mussten ohne gelernten Stürmer spielen, was natürlich gegen eine Mannschaft wie Baccum, die permanent Druck erzeugt, die Sache extrem viel schwerer macht. Wir standen so 90 Minuten unter Druck. Wir haben versucht hinten sicher zu stehen, was uns auch gelang und vorne mal einen erfolgreichen Konter zu fahren, was uns nicht gelang.
In der Hinrunde hätten wir in so einem Spiel noch 5 oder 6 Tore bekommen. Daran sieht man wie sehr wir uns stabilisiert haben. Auch hat keiner unserer Spieler ans Aufgeben gedacht. Die Körperhaltung war immer gut. Beste Beispiel war David „Döde“ Langhorst. David ist körperlich einer unserer Besten. Er steht eigentlich jedes Spiel (und jeden Freitag) locker durch. Gegen Baccum musste ich ihn in der 80. Minute auswechseln, weil er weit über seine Grenze gegangen war. Auch noch 10 Minuten nach der Auswechselung war David noch am pumpen und wollte gar nicht regenerieren.
Dieses Beispiel ist eins von vielen an diesem Tag und zeigt wie sehr wir uns in dieses Spiel gebissen haben und wirklich, aber auch wirklich alles geben haben. Wir haben tatsächlich daran geglaubt, dass wir was holen können. So gefällt mir das, denn wenn wir die Hosen voll habe gegen eine Spitzenmannschaft, können wir gleich zu Hause bleiben.
Ich bin mit der Leistung und der Einstellung sehr zufrieden gewesen. Das Spiel hat mir gezeigt, dass wir gegen jeden Gegner bestehen können. Wir sind, wenn wir komplett sind, immer in der Lage, jeden Gegner zu jeder Zeit zu schlagen. Gutes Gefühl.

F.RED

   

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